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Rund ums Auto

Autofahren im schwedischen Winter

Schneebedeckte Straßen im schwedischen Winter

Solange kein Schnee auf deutschen Straßen liegt und die Temperaturen nicht unter den Gefrierpunkt sinken, macht den meisten auch das Autofahren im Winter kaum etwas aus. Wehe aber, wenn die ersten weißen Flöckchen vom Himmel rieseln – dann droht binnen kürzester Zeit das absolute Verkehrschaos. In Schweden sehen die Menschen das deutlich lockerer: Schnee und Eis sind nicht nur im Norden keine Seltenheit. Wichtig ist, dass man gut vorbereitet ist, wenn man im Winter mit dem Auto in Schweden unterwegs ist.

Die Verkehrssituation im schwedischen Winter

Von Chaos ist im schwedischen Winter auf den Straßen meist nichts zu sehen. Das liegt daran, dass die Witterungsverhältnisse dort generell etwas anders sind als in Deutschland. Während sich hier häufig Schneematsch auf den Straßen befindet, der die Flächen in spiegelglatte Rutschbahnen verwandelt, liegt in Schweden meist richtiger Schnee auf den Straßen, der fest ist und für die Autos mit Winterreifen einen recht guten Halt bietet. Teilweise sind die Schweden auch in der Winterzeit auf schneebedeckten Straßen mit überraschend hohen Geschwindigkeiten unterwegs. Dann haben sie meist spezielle Reifen aufgezogen: Die sogenannten dubbdäcks – Winterreifen mit kleinen Spikes.

Must-haves bei Autofahrten durch den schwedischen Winter

Nicht nur auf die vorgeschriebenen Winterreifen, auch auf einige Dinge mehr solltest du im schwedischen Winter nicht verzichten, wenn du mit dem Auto unterwegs bist. Kleine Zusatzinfo am Rande: Je höher du in den Norden kommst, umso wichtiger ist es, dass du dich vor allem auf längere Autofahrten entsprechend vorbereitest. Denn da der nördliche Teil Schwedens nur dünn besiedelt ist, musst du unter Umständen sehr lange auf Hilfe warten. Vergiss also nie eine Schaufel im Auto liegen zu haben – falls dein Wagen einmal eingeschneit sein sollte oder du dir den Weg freischaufeln musst, ist dieses Werkzeug unersetzlich. Auch warme Decken, Handschuhe, dicke Jacken, eine Taschenlampe und heiße Getränke empfehlen sich zur Mitnahme. Zudem solltest du immer einen Kanister mit Ersatzbenzin dabei haben. Falls du eingeschneit bist und den Motor zwischendurch laufen lassen musst, um die Heizung anzuschmeißen, gibt es wohl kaum etwas Beängstigenderes als einen halbleeren Tank. Auf die regelmäßige Wartung deiner Autobatterie solltest du ebenfalls unbedingt achten. Zu guter Letzt noch der wichtigste Tipp von allen: Bevor du dich im Winter auf die Straße begibst, checke unbedingt erst den Wetterbericht. Auch wenn die Vorhersagen nicht immer zu 100 % zuverlässig sind, ist es doch hilfreich zu wissen, wann Experten raten das Auto lieber stehen zu lassen.

Über die Autorin: Sarah Herhut

Sarah hat bereits zahlreiche Reisen nach Schweden unternommen und dabei viele große und kleine Highlights entdecken können. Auswanderungspläne stehen akut zwar nicht an, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

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