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Die 10 größten Städte Schwedens

Norrköping: Urbaner Industrial Charme an der Ostsee

Spaziergang durch den Strömparken entlang des Motala Ström in Norrköping

Als Letztplatzierte bildet Norrköping das Schlusslicht der zehn größten Städte Schwedens. Geprägt von der schmucklosen Architektur ehemaliger Textilindustrie ist sie als Reiseziel oftmals weniger gefragt, dabei sollte man die beschauliche Hafenstadt im Norden der Provinz Östergötland keinesfalls unterschätzen. Denn wenngleich ihr die Tristesse der Vergangenheit noch etwas anhaftet, kann sie dennoch mit einigen Highlights aufwarten, die einen Besuch absolut lohnenswert machen. Also pack die Reisetasche und entdecke selbst den Charme von Norrköping.

Leben am Wasser: Norrköping als maritimes Urlaubsparadies

Keine Frage, wenn du dich für ein Leben am Wasser, umgeben von Seen, Flüssen und Küstenabschnitten begeisterst, solltest du dir einen Städtetrip nach Norrköping keinesfalls entgehen lassen. Schließlich gibt es nur wenige Orte, an denen man dem Element Wasser auf Schritt und Tritt so nahe sein kann, wie hier. Möglich macht dies zum einen die reizvolle Ostseelage, nahe der Bråviken Bucht, die maritimes Urlaubsflair aufkommen lässt. Toppen kann dies schließlich nur noch der Motala Ström, kurz Strömmen genannt, der sich als Abfluss des Vättern Sees seinen Weg durch die gesamte Stadt bahnt. Dabei überwindet er teilweise Höhenunterschiede von bis zu 20 Metern und lässt so imposante Stromschnellen und Wasserfälle entstehen. Häufig sind diese von Brücken überspannt, sodass du die Wasserspiele aus nächster Nähe bestaunen kannst.

Norrköping: Eine Stadt im Industrial Look

Norrköping zeichnet sich allerdings nicht nur durch seine Nähe zum Wasser aus, sondern galt außerdem über 400 Jahre hinweg als Hochburg der Textilindustrie. Zugegeben, der Glanz und Ruhm des einstigen Wirtschaftsbooms ist heute nicht mehr an allen Ecken der Stadt spürbar –zu nüchtern ist der Eindruck, den die Industriebauten aus den 1900er Jahren ausstrahlen. Nichtsdestotrotz übt diese schlichte Industriearchitektur auch einen gewissen Reiz aus, entspricht sie doch dem urbanen Lifestyle unserer Zeit. Wen wundert´s da noch, dass sich in den alten Gemäuern heute Firmen, Museen und Fakultäten der Universität niedergelassen haben und so den Zauber der Vergangenheit wiederaufleben lassen.

Das Zentrum von Norrköping erstreckt sich rund um den Platz Gamla Torget, von dem du innerhalb weniger Gehminuten Sehenswürdigkeiten, wie die Hedvigs kyrka, das Stora teatern oder das sogenannte Strykjärnet, in dem heute das Museum der Arbeit (schwed.: Arbetets museum) untergebracht ist, erreichen kannst. Topadresse für einen Shoppingbummel: Die Drottninggatan, die sich vom Hauptbahnhof bis zum Kunstmuseum erstreckt.

Darüber hinaus findet man über die ganze Stadt verteilt Parks und Grünanlagen, wie beispielsweise den Carl Johans Park oder den Folkparken, in denen man sich ein lauschiges Plätzchen zum Relaxen suchen kann. Unser Tipp: Ein Besuch der Ruinen des Schloss Johannisborg, auf der Nordseite des Strömmen. Hier kannst du nicht nur die Überreste der ehemaligen Schlossanlage bestaunen, sondern abseits des Stadttrubels idyllische Feldwege entlang spazieren.

Über die Autorin: Julia Klotzbach

Nach zwei Semestern an der Uni in Göteborg und ihrem Skandinavistik-Studium brennt Julia auch heute noch für Schweden. Pläne rund um eine mögliche Auswanderung werden daher von Zeit zu Zeit immer wieder aktuell.

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